Das Wichtigste im Überblick
- Gehen Sie in Blumenfeldern und auf Höfen nur auf den ausgewiesenen Wegen. Das Betreten von Pflanzenreihen beschädigt bewirtschaftetes Land und die Kulturen.
- Über Biei oder Shirogane Blue Pond sind Drohnen nicht erlaubt. Es handelt sich um bewirtschaftete Farmen und geschützte Naturgebiete.
- Haustiere dürfen weder im Reisebus mitfahren noch Farmen besuchen. So werden Nutztiere, Feldfrüchte und andere Gäste Ihrer Tour geschützt.
- Füttern oder berühren Sie die Alpakas und andere Farmtiere nicht. Das Füttern aus der Hand kann die Tiere stressen und Krankheiten übertragen.
- In den Stegbereichen am Blue Pond sind Stative und Selfie-Sticks nicht erlaubt. Sie behindern andere Besucher und können den Steg beschädigen.
Zwischen den Pflanzenreihen unterwegs
Die Felder, die Sie auf dieser Tour besuchen, sind bewirtschaftete Höfe und keine botanischen Gärten. Die Landwirte pflanzen ihre Kulturen in Reihen mit genau festgelegten Abständen für Anbaugeräte, Bewässerungssysteme und die Ernte. Das Betreten der Zwischenräume verdichtet den Boden, beschädigt austreibende Pflanzen und beeinträchtigt die sorgfältige Anordnung, die jedes Feld ertragreich macht. Bleiben Sie bei Ihrer Ankunft an Farm Tomita, Patchwork Road und Shikisai no Oka auf den ausgewiesenen Wegen und Aussichtspunkten. Diese Routen bieten Ihnen hervorragende Ausblicke und Fotoperspektiven, während die wachsenden Pflanzen geschützt bleiben. Ihre Reiseleitung zeigt Ihnen, wo Sie sicher gehen können und welche Bereiche des Hofs ungestört bleiben müssen.
Das Verlassen markierter Wege verursacht für die Landwirte zwei Probleme. Erstens verringert jeder Schritt den Ertrag, da Pflanzen beschädigt werden, deren Anbau Monate gedauert hat. Zweitens führt wiederholtes Betreten zu dauerhaften kahlen Stellen, die die Bepflanzung der nächsten Saison beeinträchtigen. Achten Sie vor dem Betreten eines Feldabschnitts auf Absperrseile, Schilder oder Hinweise Ihrer Reiseleitung. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Bereich für Besucher zugänglich ist, fragen Sie Ihre Reiseleitung oder einen Mitarbeiter des Hofs. Die Landwirte freuen sich über Ihr Interesse und Ihre Fotos, jedoch nur von den für Gäste vorgesehenen Bereichen aus.
Drohnenregelungen über Biei und Blue Pond
Drohnenflüge über dem Gebiet von Biei und Shirogane Blue Pond sind eingeschränkt. Dafür gibt es mehrere Gründe: der Schutz der Privatsphäre auf den darunterliegenden bewirtschafteten Flächen, Sicherheitsbedenken in Bereichen, in denen sich viele Besucher aufhalten, und der Respekt vor der Naturlandschaft, die Menschen aus aller Welt anzieht. In Japan gelten nationale Vorschriften für den Luftraum, während für die Regionen Biei und Blue Pond zusätzliche lokale Richtlinien bestehen. Das Fliegen einer Drohne ohne die erforderlichen Genehmigungen ist illegal und kann hohe Geldstrafen nach sich ziehen. Wenn Sie sich für Luftaufnahmen interessieren, versuchen Sie bitte nicht, während Ihrer Tour eine Drohne zu steuern.
Die Landschaftsaufnahmen, die Sie an diesen Orten vom Boden aus machen können, sind bemerkenswert. Professionelle Fotos von genehmigten Aussichtspunkten zeigen die Landschaft deutlich besser als Drohnenaufnahmen, und Sie werden diese Bilder in Tourmaterialien und Reiseführern sehen. Genießen Sie das Erlebnis mit Ihrer Kamera, Ihrem Smartphone oder einfach mit Ihren eigenen Augen. Die Landwirte und lokalen Behörden nehmen Verstöße gegen die Luftraumvorschriften ernst, und besonders in der Hauptreisezeit wird aktiv kontrolliert.
Wo die Farm endet, beginnt die Fotografie: Beachten Sie die ausgewiesenen Grenzen
Haustiere im Reisebus und an den Hofstationen
Haustiere sind weder im Reisebus noch an den in diesem Reiseverlauf enthaltenen Höfen erlaubt. Der Bus befördert den ganzen Tag über viele Fahrgäste, und Tiere können bei anderen Gästen Unbehagen oder allergische Reaktionen auslösen. Auf Höfen ergeben sich zusätzliche Herausforderungen: Freilaufende Tiere können Nutztiere stressen, die Arbeitshunde der Landwirte stören oder in Bereiche mit Maschinen geraten. Wenn Sie mit einem Haustier reisen, organisieren Sie bitte für den Tag Ihrer Tour eine alternative Betreuung. Lokale Tiersitterdienste und einige Hotels in Sapporo bieten Besuchern Betreuungsmöglichkeiten für den Tag an.
Diese Regelung schützt sowohl Ihr Haustier als auch das Erlebnis aller Gäste. Auf Höfen gibt es Arbeitstiere, bewegte Maschinen und offene Flächen, auf denen sich ein Haustier leicht verlaufen oder verletzen könnte. Die Höfe entlang Ihrer Route halten außerdem strenge Biosicherheitsmaßnahmen ein, um die Übertragung von Krankheiten zwischen den Betrieben zu verhindern. Wenn Sie Ihr Haustier andernorts in sicheren Händen lassen, können Sie sich ganz auf die Landschaften, das Fotografieren und den besonderen Charakter jedes Ortes konzentrieren.
Füttern und Berühren von Hoftieren
An einigen Höfen gibt es Alpakas und andere Tiere. Füttern oder berühren Sie diese Tiere nicht ohne die ausdrückliche Erlaubnis eines Hofmitarbeiters. Alpakas haben besondere Ernährungsbedürfnisse, und menschliche Nahrung kann Verdauungsprobleme verursachen. Tiere, die unerwartet Futter von Besuchern erhalten, können aggressiv oder unberechenbar werden, was Sicherheitsrisiken für Sie und Stress für das Tier schafft. Hofmitarbeiter erlauben gelegentlich einen beaufsichtigten Kontakt mit den Tieren. Ihre Reiseleitung informiert Sie, falls dies an einer Station möglich ist. Warten Sie auf eine ausdrückliche Anweisung, bevor Sie sich nähern oder Körperkontakt versuchen.
Alpakas und andere Hoftiere sind Individuen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten und einem eigenen Bedürfnis nach Nähe oder Abstand. Was Ihnen wie eine freundliche Geste erscheint, kann für sie bedrohlich wirken. Plötzliche Annäherungen, laute Geräusche oder der Versuch, ein Tier zu streicheln, können Abwehrverhalten auslösen. Wenn Hofmitarbeiter Sie zur Interaktion mit Tieren einladen, erklären sie Ihnen die richtige Vorgehensweise und was dem Tier angenehm ist. Fotos von Tieren sind aus respektvollem Abstand erlaubt. Behandeln Sie alle Hoftiere als Arbeitspartner der Landwirte, die dieselben Grenzen und dieselbe Rücksicht verdienen, die Sie auch für sich selbst erwarten würden.
Stative und Selfie-Sticks am Blue Pond
Stative und Selfie-Sticks sind auf dem Holzsteg am Shirogane Blue Pond nicht erlaubt. Besonders in der Hauptsaison nutzen täglich Hunderte Besucher den Steg. Große Ausrüstung stellt ein Sicherheitsrisiko dar, da sie Wege versperrt, Stolpergefahren schafft und Platz einnimmt, den andere Gäste zur sicheren Fortbewegung benötigen. Der Holzsteg selbst ist abschnittsweise schmal, und ausgezogene Ausrüstung kann Geländer beschädigen oder das Erlebnis anderer Besucher beeinträchtigen. Handkameras und Smartphones sind willkommen, und die Gestaltung des Stegs bietet aus jedem Blickwinkel hervorragende Fotopositionen.
Die eindrucksvolle blaue Farbe des Teichs bietet unglaubliche Fotomöglichkeiten, ganz ohne Ausrüstung, die über Ihren Körper hinausragt. Professionelle Fotografen und Gelegenheitsbesucher gelingen gleichermaßen beeindruckende Bilder mit herkömmlichen Handheld-Techniken. Wenn Sie viel Zeit für die Bildgestaltung einplanen, nutzen Sie natürliche Haltepunkte entlang des Stegs oder machen Sie Ihre Aufnahmen, während Sie für kurze Zeit stillstehen. Der Teich ist am schönsten, wenn sich alle Besucher frei bewegen und den Ausblick gemeinsam genießen können.
Privatgelände und Warnschilder
Höfe stellen Warnschilder und Absperrungen auf, um ihren Betrieb und Ihre Sicherheit zu schützen. Diese Schilder sind keine Dekoration, sondern markieren tatsächliche Grenzen zwischen öffentlich zugänglichen Aussichtsbereichen und aktiven Arbeitszonen. Maschinen sind regelmäßig im Einsatz, Dünger und Behandlungen werden nach Zeitplan ausgebracht, und die Bodenverhältnisse können sich durch Wetter und saisonale Arbeiten verändern. Wenn Sie ein Schild, ein Seil oder irgendeine Absperrung sehen, verstehen Sie dies bitte als Hinweis des Landwirts, dass dieser Bereich nicht betreten werden darf. Das Ignorieren dieser Markierungen bringt Sie in Gefahr und zeugt von mangelndem Respekt gegenüber Privateigentum und der Existenzgrundlage der Landwirte.
Das Land, das Sie besuchen, gehört Familien und Unternehmen, die über Jahre hinweg in den Aufbau dieser Höfe investiert haben. Sie begrüßen Touren, weil sie stolz auf ihre Arbeit sind und ihre Landschaft teilen möchten. Diese Großzügigkeit bringt Verantwortung mit sich. Das Respektieren von Grenzen stellt sicher, dass die Höfe weiterhin sicher arbeiten und auch künftig für Besucher offen bleiben können. Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein Bereich zugänglich ist, fragen Sie Ihre Reiseleitung. Sie kennt die Anlage jedes Hofs und kann Sie zu den besten Orten für Ihr Erlebnis führen, während Sie sicher in den von den Landwirten vorgesehenen Gästebereichen bleiben.
Rauchen und Essen auf den Feldern
In den Blumenfeldern und Anbauflächen ist Rauchen nicht erlaubt. Zigarettenasche und weggeworfene Kippen verunreinigen den Boden und die Pflanzen. Trockenes Pflanzenmaterial auf den Feldern stellt besonders in warmen Jahreszeiten eine erhebliche Brandgefahr dar. Ein einzelner Funke kann jahrelange Anbauarbeit zerstören und umliegende Grundstücke gefährden. Die Höfe, die Sie besuchen, sind bewirtschaftete Landschaften, in denen Sicherheitsvorschriften wichtig sind. Möglicherweise gibt es ausgewiesene Raucherbereiche in der Nähe der Parkzonen oder des in Ihrer Tour enthaltenen lokalen Restaurants. Fragen Sie Ihre Reiseleitung, wenn Sie einen solchen Bereich suchen.
Auch das Essen direkt auf den Feldern ist eingeschränkt. Essensreste ziehen Insekten und Tiere an, die die Kulturen beschädigen, und heruntergefallene Lebensmittel verunreinigen den Boden. Die Tour umfasst ein Mittagessen in einem lokalen Restaurant, wo Sie Ihre Mahlzeit in geeigneten Räumlichkeiten genießen können. Snacks und Wasser nehmen Sie am besten in ausgewiesenen Ruhebereichen oder zwischen den Stopps wieder im Reisebus zu sich. Falls Sie aufgrund besonderer Ernährungsbedürfnisse oder medizinischer Gründe während des Feldbesuchs essen müssen, informieren Sie Ihre Reiseleitung bitte im Voraus, damit sie Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Ort helfen kann. Die Landwirte bieten diese Besichtigungsmöglichkeiten, weil ihnen ihr Land am Herzen liegt. Erwideren Sie dies, indem Sie die von ihnen festgelegten Schutzregeln befolgen.
